Sprachlich gesehen gehts mir in Brasilien ja weniger gut! Die Illusion, dass Brasilianer zumindest ein paar Brocken Spanisch verstehen hab ich schon laengst aufgegeben. Die ersten einenhalb Tage befanden sich zwar noch Oesterreicher mit mir an Bord, den Rest den vier Tage verbrachte ich dann eher schweigend oder mit meinen brasilianischen, "stummen" Freunden kommunizierend. Eigentlich waren sie gar nicht so stumm, untereinander. Die Kommunikation mit mir bestand jedoch mehr aus Zeichensprache. Und das bei jeder Gelegenheit, sprich, bei jedem Augenkontakt. Ein Zwinkern, ein Daumen hoch, eine "Regen"-Gestik, eine "duschen-ist-angenehm"-Gestik, usw. Nicht das ich mich ihnen aufgedraengt haette, nein, die meisten Passagiere wollten sich auf Biegen und Brechen mit mir verstaendigen. Hier bin ich halt was besonderes!
(Was sich die Leute wohl gedacht haben, als der hellhaeutige Riese, in heidnischer Sprache fluchend, den Speisesaal betrat, weil er sich gerade Kopf und Zehe gleichzeitig gestossen hatte?)
so sahen alle Schiffe aus - meins auch
99% der Zeit
Trittbrettfahrer ala Amazonia
Belem - das Ende der Reise in Sicht

1 Kommentar:
mei des klingt jo herrlich. mir san leida schon wieda im olltn trott. schepfn auf da uni und du wirst es net glaubn i hob tatsächlich mit meiner diplomorbeit ongfongan.
i hoff du schoffst es rechtzeitig do zu sein. san schon olle gsponnt auf di in der obteilung! also gas on!
bis bold!
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